Kochen ist geil #GastroistZukunft

Mein Beitrag zur Blogparade #GastroistZukunft

GastroistZukunftDer Beruf des Kochs ist einer der schönsten, den es gibt. Man muss ihn einfach lieben. Wer einmal mit dem Gastronomie-Virus infiziert ist, kommt nicht mehr los.

Hier sind ein paar Stichpunkte, warum der Beruf des Kochs absolut empfehlenswert ist.

Kochen ist geil

Es gibt kaum einen anderen Beruf, in dem man seine Kreativität so ausleben kann, wie in der Küche. Es gibt unzählige Lebensmittel und Gewürze, die sich mit viel Geschick und Einfallsreichtum zu völlig neuen Kreationen zusammenstellen lassen. Das tolle Gefühl, wenn man nach einem stressigen Tag völlig erschöpft ins Bett fällt, nachdem man mit Höchstleistung das Tagesgeschäft hinter sich gebracht hat, und danach das Lob und die Anerkennung von den Gästen bekommen hat, gibt es in keiner anderen Branche.

Die Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten in der Gastronomie sind anders, wie in den normalen Berufen. Das hat einige Vorteile. So kann man Behördengänge und Arztbesuche an seinem freien Tag machen und muss dafür nicht extra einen Urlaubstag opfern. Und jeder, der im Sommer unter der Woche ins Schwimmbad geht, wird die Ruhe und den Platz auf der Liegewiese in vollen Zügen genießen können, während die anderen im Büro schwitzen.

Chancen auf der ganzen Welt

Mit einer Ausbildung in der Gastronomie hat man die Chance, überall auf der Welt zu arbeiten. Sie wollten schon immer mal nach Australien oder nach Amerika? Dann ist dieser Beruf für Sie die richtige Wahl.

Frauen lieben Köche

Das kennt jeder Koch. Wenn man mit dem anderen Geschlecht ins Gespräch kommt und von seinem Beruf erzählt hat man direkt gute Karten. Das gilt übrigens nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen.

Niemals Arbeitslos

Gastronomiemitarbeiter sind gesucht, ganz besonders Köche. In dieser Branche kann man sich seinen Arbeitsplatz aussuchen. Ob man nun in einer bestimmten Stadt arbeiten möchte oder ob man seine Zukunft in der Sternegastronomie sieht, hier ist alles möglich.

Chancen auf Karriere

Vom Tellerwäscher zum Millionär gab es früher in der Gastronomie. Heutzutage wird man zwar nicht mehr so leicht Millionär, doch die Chancen, es über den Abteilungsleiter bis zum Direktor zu schaffen, sind durchaus gegeben. In einigen Betrieben werden sogar entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen angeboten.

Teilnahme an Meisterschaften

Für die Gastronomie gibt es sehr viele Meisterschaften. Von regionalen Events bis zu deutschen Meisterschaften ist alles möglich. Selbst eine Weltmeisterschaft und eine Olympiade für Köche gibt es!

(Das Bild darf im Rahmen der Blogparade #GastroistZukunft lizenzfrei verwendet werden.)

Hier sind die Beiträge aus dem Netz:


Kommentare

Kochen ist geil #GastroistZukunft — 11 Kommentare

  1. Das Problem ist einfach, dass in Deutschland aus unterschiedlichen Gründen weniger Azubis zur Verfügung stehen werden. Auch die anderen Branchen werden sich etwas einfallen lassen. Wer jetzt nicht reagiert, wird es schwer haben in Zukunft Nachwuchs zu bekommen. In der Systemgastronomie werden ungelernte „Hilfskräfte“ wie Studenten oder Systemgastronomen diese Lücke füllen. Auch die gehobene Gastronomie wird immer „Fans“ anziehen. Da bleibt das Restaurant an der Ecke, die Ausflugslokale auf dem Land und die „einfache“ Individualgastronomie auf der Strecke. Und gerade diese Betriebe sind auf die günstigen Azubis angewiesen.

    Ich prophezeie hier und jetzt, dass jeder zweite dieser Betriebe in zehn Jahren geschlossen ist. Also liebe Gastronomen, lasst Euch was einfallen.

    Ach ja und warum die Arbeit in der Gastronomie (nicht nur das kochen) so geil ist? Abgesehen von den Argumenten oben? Weil man die tollsten und interessantesten Menschen hier kennen lernen kann.

    • Vielen Dank für Deinen Beitrag.
      Es geht mit damit einfach nur darum, die Gastronomie wieder attraktiv zu machen. Selbst Müllmänner haben keine Nachwuchssorgen. Das kann doch nicht so schwer sein.
      Wir müssen nur aufhören, ständig nur die Nachteile nach außen zu tragen!

  2. Hallo Ihr Lieben,

    den hier egschilderten Ausführungen kann ich nur beipflichten.
    Ich bin in der Gastronomie geboren,habe von der Pieke auf gelehrnt und für mich ist der Beruf der Köchin , der absolute Traumberuf.Ich mußte ,1979, noch um meinen Ausbildungsplatz kämpfen. Damals war es noch nicht so selbstverständlich als Mädchen/Frau diesen Beruf erlernen zu können.Schließlich sind wir ja das sogenannte“Schwache Geschlecht“, aber von diesem Vorurteil konnte ich einige meiner Chefs und Kollegen kurieren.
    Mit 24 Jahren machte ich meinen Meisterbrief und arbeitete als Küchenchefin in einem guten Hotel, anschließend folgte noch ein Studium zum Hotelbetriebswirt und heute führen wir ein kleines Restaurant auf dem Lande. Hier kochen wir so , wie man das mal gelernt hat—-machen Saucen , Suppen,Desserts noch aus eigener Hand und mit frischen Produkten.Die Kreativität der Gastronomie hat nun scheinbar auch meine Kinder infiziert; wir verstehen uns als Familie und Team ….Unser Restaurant wurde,nach dem Tod meiner Eltern , zum Gemeinschaftsprojekt.Auch für den Fortbestand des elterlichen Betirebes haben wir gemeinsam gekämpft,— 3 Jahre lang,dann aus einer Versteigerung heraus gekauft und umgebaut.Ein Lebenstraum wurde wahr! Jeder Tag ist gefüllt mit Spannung , Ideen und die Belohnung dafür sind die strahlenden Gesichter unserer Gäste.Gastronomie ist für mich das absolut Schönste der Welt,– wie jeder andere Bereich der Arbeitswelt mit Vor-und Nachteilen ……

    • Herzlichen Dank für Deinen sehr liebevollen Beitrag.
      Genau das ist es, was auch ich unter Gastronomie verstehe! 🙂

  3. Hmm da gibts es einiges zusagen :
    Verdienst :mieserabel…(die meisten Arbeitgeber möchten das du 18 stunden arbeitest für 800€ brutto )
    Die jungen Leute gehn heut lieber zu MC Doof & Co ..als in ein Restaurant ..
    weil viele mit Harz4 aufstocken müssen usw..

    Aber
    warum ich Köchin bin 🙂
    als Koch/köchin arbeite ich mit allen Sinnen die ich hab …
    tasten, schmecken, aussehn riechen, hören..
    ich lerne jeden Tag neues …(wenn ich möchte)
    weil jeder Koch/Köchin ein unikat ist ..
    weil ich aus fast nix ein 3 Gänge menü zaubern kann..
    weil als ich im ersten Lehrjahr meinen Eltern ein 3 Gänge menü gekocht hab und sie immernoch auf Familienfeiern drüber reden ..
    weil …Köche einfach die geilsten sind 😀
    und weil es einfach schön ist Menschen mit einem essen ein lächeln ins gesicht zu zaubern 🙂
    aber das beste ist .. weil es MIR spaß macht 🙂

    • @SingelMalt: Der zweite Teil Deiner Antwort ist genau das, was ich hören wollte! Die negativen Seiten des Jobs werden leider immer wieder runtergebetet, deshalb möchte ich, dass wir auch mal die schönen Seiten unseres Beruf nach außen tragen. Ich wünsche Dir noch viel Spaß und die besten Gäste der Welt 🙂

  4. Wollte nur noch mal was zum Verdienst sagen. Wie in vielen anderen Berufen muss man sich halt auch in der Gastronomie anstrengen um gutes Geld zu verdienen. Ich spreche nicht von langen Schichten (klar die sind auch anstrengend), sondern von Weiterbildung. Ist es nicht leider oft so, dass viele jahrelang „einfach“ nur eine Karte hoch und runter kochen. Für gut ausgebildete Fachkräfte gibt es immer Möglichkeiten gutes Geld zu verdienen. Der ein oder andere muss einfach mal den Finger …. und über den Tellerrand schauen. Da geht einiges und das macht die Sache halt so spannend- wenn man sich traut. Wer in den ersten Jahren richtig Gas gibt, hat alle Möglichkeiten.

    • Stimmt, das ist wie so oft im Leben. Wer ein klares Ziel verfolgt hat bessere Chancen dahin zu kommen, wo er hin möchte.

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